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Pfälzer Ton-Architekten setzen auf Zoneplayer von Sonos

„Das Gehör hat großen Einfluss auf unser Wohlbefinden“, sagt Markus Lienhart. Der 37-Jährige ist Creative Director von „Raum plus Schall“. Das Unternehmen im pfälzischen Kirrweiler gilt als ein führender Anbieter von Licht- und Ton-Installationen auf Verkaufsflächen und in Freizeitanlagen. Mit speziell berechneter Lautsprecher-Architektur sorgen die Mitarbeiter des Unternehmens dafür, dass die Besucher auf großen Verkaufs- und Erlebnisflächen, an unterschiedlichen Stellen desselben Raumes, mit verschiedenen Musikrichtungen unterhalten werden, ohne dass es zu störenden Überlagerungen kommt.  „Wir haben lange nach einer Lösung gesucht, die privaten Haushalten einen vergleichbaren Klang-Komfort bietet“, sagt Lienhart. Überzeugt hatte den Fachmann schließlich der kabellose Zoneplayer von Sonos.

Das System besteht aus selbstständigen Klang-Einheiten, die über ein zentrales Eingabegerät gesteuert werden und – voneinander unabhängig – Musik verschiedener Stilrichtungen widergeben können. Markus Lienhart: „Mit dem  Sonos-System ist es möglich, in jedem Zimmer Musik verschiedener Stilrichtungen in professioneller Wiedergabequalität zu genießen.“  Dabei gibt das System nicht nur die Musikdateien aus dem eigenen Computer wieder sondern ist auch an Musik-Datenbanken und Radiostationen im Internet angeschlossen. Die Steuerung von Lautstärke, Musikauswahl und Raumaufteilung erfolgt über eine spezielle Fernbedienung, ist aber auch mit Mobiltelefonen möglich, die über eine berührungsempfindliche Oberfläche verfügen.

Beamer, Sound und gute Laune

Sabrina Lienhart plant Veranstaltungstechnik made for Germany /
Unternehmen aus Kirrweiler macht Stimmung mit Licht

Ob Geburtstag oder Weihnachten, „besondere Feste  wurden in unserer Familie schon immer mit Freunden und Verwandten gefeiert“, sagt Sabrina Lienhart. „Zu großen  Anlässen kommen leicht 100 Personen zusammen“, rechnet die 29-Jährige. Angesichts der weitläufigen Verwandtschaft habe ihr das Geschäftsmodell, mit dem die gelernte Bürokauffrau 2006 den Schritt in die Selbstständigkeit unternommen hatte, beinahe schon in der Wiege gelegen: Sabrina Lienhart ist Geschäftsführerin von „Raum + Schall“. Das Unternehmen aus Kirrweiler gehört zu den führenden Anbietern von Licht- und Ton-Architektur in Deutschland.

„Wir sind überall gefragt wo Menschen zusammen kommen, um gemeinsam  zu feiern, einzukaufen oder Freizeit zu erleben“, erklärt Lienhart.  Zu den Auftraggebern von „Raum + Schall“ zählen namhafte Automobil-Hersteller und Unternehmen aus der Unterhaltungs- und Konsumgüter-Industrie.

Der Gedanken, das Einerlei des Büroalltages mit dem eigenen Chefsessel zu tauschen, war Sabrina Lienhart 2005 gekommen. „Damals waren die Vorbereitungen zur Fußballweltmeisterschaft in vollem Gange“, erinnert sich die junge Frau. Mit der Erfahrung aus ungezählten Familienfesten habe schnell festgestanden in welche Richtung sich das junge Unternehmen entwickeln würde: Bis heute gehört die Planung und technische Ausstattung von Public Viewing-Veranstaltungen zu den Kerngeschäften von Raum + Schall. Im ersten Quartal 2011 Jahres hat das Unternehmen einen Verleihservice von technischer Ausstattung für Veranstalter in der Region ins Leben gerufen.

„Public Viewing hat viele Gesichter“, sagt die Unternehmerin. Letztlich sei es egal ob es darum geht für Feierlaune bei Fußball-Freunden im eigenen Biergarten zu sorgen oder die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Tagungs-Teilnehmer auch in der letzten Reihe zuverlässig mit Seminarinhalten versorgt werden. Ziel sei es in jedem Fall, dass viele Menschen ein einheitliches Erlebnis erfahren. „Dieser Grundsatz gilt“, sagt Sabrina Lienhart, „in allen Bereichen unseres Unternehmens.“ Als besonders Glück bezeichnet die gebürtige Landauerin daher ihre  Begegnung mit dem Veranstaltungstechniker Markus Lienhart  im Spätjahr 2003: „Da kam zusammen was zusammen gehört“, bestätigt der heute 37-Jährige, der umfassend Erfahrung aus der Architektur von Licht- und Tontechnik auf so genannten Eventflächen in das Unternehmen  einbringt.

„Unser erster großer Auftrag war der Entwurf und die Installation der Erlebnisbereiche in der Bowling-Arena in Spich“, sagt Lienhart. Die besondere Herausforderung bei der  Planung von Eventflächen in Bowling-Centern bestehe darin, dass sich der Klang aus den unterschiedlichen Freizeit-Zonen – aus Restaurant, Tagungsbereich, den Umkleide und Sportstätten – nicht überlagern darf. Hinzu kommt die  Installation der Lichteffekte, die sowohl den Gesamteindruck der Anlage bestimmt, als auch den Erlebnischarakter der einzelnen Eventflächen unterstreichen soll. Dass „Raum + Schall“ inzwischen zu den führenden Anbietern dieser Disziplinen in Deutschland gehört bestätigt der „Sinus  System Integration Award“. Der Preis für „planerische Leistung und die Umsetzung komplexer Kommunikationsaufgaben“ gilt als „Branchen-Oscar“ in der Veranstaltungstechnik und wurde „Raum + Schall“ 2009 für die Ausstattung des „Pinup Bowling-Centers“ in Bornheim bei Bonn verliehen.

„Seither hat sich eine Menge getan“, sagt Sabrina Lienhart, denn seit Jahresbeginn 2011 ist „Raum + Schall“ auch mit einer eigenen Lösung für die Zusammenfassung von Multimedia-Inhalten unter berührungsempfindlichen Oberflächen, wie sie die meisten modernen Mobiltelefone bieten, erfolgreich. „Unsere Großformat-Touchscreens stehen unter anderem in den Unternehmenszentralen von SEAT und ŠKODA in Weiterstadt“, sagt Markus Lienhart und  Sabrina Lienhart ergänzt, dass zum Jahresende in Kirrweiler eine Präsentationsfläche für die Schulung und den professionelle Einsatz von Digital Signage- und Eventtechnik in der Verkaufsförderung  geplant ist. Mittelfristig sei auch vorgesehen, eine Halle für Veranstaltungen aus der Kultur- und Unterhaltungsbranche zwischen Neustadt, Speyer und Landau zu erreichten. Derzeit sucht das Unternehmen ein geeignetes Grundstück ab 3.000 qm. Interessierte Gemeinden bekommen weitere Informationen bei Sabrina Lienhart. Die Telefonnummer lautet: 06321/1899950

Public Viewing: Sabrina Lienhart lädt zum Feiern im Freien

Raum + Schall bietet Licht- und Tontechnik für jeden Geschmack /
Multimedia-Profis setzen auf Public Viewing und Gefühle im Großformat

Ob zum Finale der Deutschen Tourenwagen Masters oder bei einem Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern; irgendwann ist die letzte Eintrittskarte verkauft und die Fans haben das Nachsehen. Abhilfe bietet seit einigen Jahren das so genannte Public Viewing: Mit der öffentlichen Übertragung von Großereignissen aus Sport und Kultur sorgen Veranstalter, Betreiber von Gastronomie-Betrieben und Vereine für das Gänsehautgefühl der Zaungäste in Feierlaune.

„Entscheidend für den Erfolg der Veranstaltung ist auch die eingesetzte Technik“, sagt Patrick Doll. Der 26-Jährige ist Technischer Leiter von „Raum plus Schall“. Das Unternehmen aus Kirrweiler hat sich auf die Ausstattung von so genannten Event-Bereichen spezialisiert. Hinter dem Fremdwort verbergen sich Flächen von beliebiger Größe auf denen durch Licht, Ton und Multimedia-Effekte Gefühle und Stimmungen erzeugt werden. „Raum plus Schall“ gehört Deutschland weit zu den gesuchten Spezialisten wenn es darum geht Filme, Bilder, Daten und Klänge in die Verkaufs- und Unterhaltungskonzepte von Warenhaus-Ketten und Automobil-Herstellern einzufügen. Auftraggeber sind auch die Organisatoren von Großveranstaltungen und so liegt es auf der Hand, dass die technische Ausstattung des Unternehmens, das 2005 von Sabrina Lienhart in Großfischlingen gegründet wurde, Licht- und Ton-Technik für beliebige Anlässe bietet.

„Das Spektrum reicht von Tages-Seminaren, bei denen es darauf ankommt, dass die Inhalte der PDF-Präsentationen auch in der letzten Reihe noch gut zu lesen sind, über Familienfeiern, bis zu der Gestaltung kompletter Multimedia-Erlebniswelten auf einer Fläche von 3.500 Quadratmetern“, sagt Patrick Doll: „Wenn wir Tonnen schwere Monitor-Wände in zehn Metern Höhe über einer Menschenmenge montieren muss jeder Handgriff sitzen.“  Selbstverständlich sei, dass „Raum plus Schall“  auch die entsprechenden Träger-Systeme, die so genannten Traversen, an die Gegebenheiten des jeweiligen Veranstaltungsortes anpasst.

„Unser Ziel ist es, umfassende Dienstleistung in allen Bereichen der Veranstaltungstechnik anzubieten“, sagt Sabrina Lienhart und so war die Unternehmerin auf den Gedanken gekommen, einen Verleih-Service für professionelle Licht- und Ton-Anlagen in der Region anzubieten. „In der Pfalz gibt es ungezählte Feste und Veranstaltungen“, sagt Lienhart. Kaum ein Hotelier könne es sich aber leisten, drei oder vier Hochleistungs-Beamer  für große Tagungen am Lager zu halten. Gleiches gilt für Gastronomen und Vereine, die ihren Gästen die Spiele der Frauen-Fußball-WM oder das Finale der Europameisterschaften 2012 im eigenen Biergarten präsentieren wollen. Bei „Raum plus Schall“ gibt es, so Sabrina Lienhart,  Beamer  und Medienwände für alle Lichtverhältnisse und Größen.

C1-Junioren feiern vorzeitigen Titel in Maikammer

Jugendkicker stürmen Bezirksliga mit Festumzug und guter Laune /
Fußball-Nachwuchs nach 24 Spielen ohne Niederlage

„Dass wir Pfälzer feiern können ist keine Überraschung“, sagt Timo Zwing. Aber die Freude von elf Nachwuchs-Kickern der Turn- und Sportgemeinschaft Maikammer zu erleben, die gemeinsam mit Eltern und Freunden ihren vorzeitigen Einzug in die Bezirksliga Vorderpfalz feiern, habe schon eine besondere Qualität. „In 24 Spielen ungeschlagen, das hat vor uns keine Jugendmannschaft in der Region geschafft“, sagt Zwing. Der 30-Jährige ist Trainer der C1-Junioren und mächtig stolz auf „seine Jungs“, die den Titel drei Spieltage vor dem offiziellen Ende der Saison in die Verbandsgemeinde Maikammer geholt hatten.

Davon, dass die 13- und 14-jährigen Jugendlichen hart für ihren Aufstieg gearbeitet haben, ist auch Sabrina Lienhart überzeugt. Seit dem August des vergangenen Jahres hatte die Inhaberin  von „Raum + Schall“  den Fußballbuben die Daumen gedrückt und – gemeinsam mit dem Neustadter Unternehmer Christian Baumann („deBaumann – Gebäudemanagement GmbH“)  – einen Festwagen organisiert, auf dem die Kicker, bei ihrem  Umzug durch die drei Teilorte der Verbandsgemeinde, von Angehörigen und staunenden Weinstraßen-Touristen gefeiert wurden.

Bis zu vier Mal in der Woche hatte Timo Zwing die Nachwuchs-Kicker zum Training auf die Sportplätzen der Gemeinde gerufen und natürlich habe – bestätigt der Trainer auf Nachfrage – die hohe Belastung zu einigem Druck auf die Jugendlichen geführt. Dank einer breiten Unterstützung durch Eltern und Spieler aber sei die Strategie aufgegangen: Neben der sportlichen Herausforderung und einem Kurzzeit-Trainingslager in der letzten Ferienwoche hatte Zwing  darauf geachtet, dass der Spaß und das gemeinsame Abenteuer nicht zu kurz kommen. In Maikammer sei es gelungen aus elf Jugendlichen einen gemeinsamen Gedanken mit 22 Beinen und einem Ball zu schmieden.