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Verkaufsförderung – SEAT setzt auf interaktives Digital Signage von Raum + Schall
„Verkaufsförderung“, das war für Michael Post bislang gleich bedeutend mit dem Schalten von Werbeanzeigen, der Produktion von Wurfmaterial und dem Austausch veralteter Image-Broschüren. Der 44-Jährige ist Centerleiter im Hamburger Future Store der SEAT Niederlassung. Als „unvergesslich“ bezeichnet Post einen Tag im Mai 2011: „Die Tür ging auf. Der Kunde kam rein, deutete auf einen Monitor, auf dem wir den neuen SEAT Alhambra vorstellen und sagte: ‚Genau den will ich haben’.“ Was war passiert?
Seit Jahresbeginn testen Mitarbeiter der SEAT Niederlassung die Wirkung von so genannten interaktiven Digital Signage-Angeboten (DS) in der Verkaufsförderung. Die Technik erlaubt es alle Informationen, die SEAT zu jedem Fahrzeug bereit hält, frei unter der berührungsempfindlichen Oberfläche von Touchscreen-Monitoren zusammen zu fassen. Mit einem Fingerzeig können sich die Kunden aus einer Vielzahl von angebotenen Daten genau die Informationen zusammenstellen, die ihrem jeweiligen Interesse entsprechen. In dem Future Store der Hamburger SEAT Niederlassung übertragen Beamer die Inhalte eines Touchcreen-Monitors, der auch nach Geschäftsschluss durch die Glasscheibe des Verkaufsraumes bedient werden kann, zudem auf die Fensterflächen im ersten Obergeschoß des Autohauses. Diese Großbildprojektion war einem Autofahrer aufgefallen, der an der benachbarten Ampelkreuzung auf grünes Licht gewartet und das beworbene Auto gleich am nächsten Morgen bei SEAT bestellt hatte: „Bitte genauso, wie der Wagen in dem Spot.“
„Interaktives Digital Signage bietet für uns mehrere Vorteile“, sagt Michael Post. Die neue Technik erhält nicht nur den Wert von Investitionen, etwa in Werbefilmen für die Vorgängermodelle der aktuellen Fahrzeugpalette. Die Möglichkeit, Inhalte nach den aktuellen Geschäftsinteressen zu steuern – etwa um Kunden gezielt auf Jahreszeit spezifische Sonderausstattungen oder Servicepakete aufmerksam zu machen – bewältige einen Spagat, der den Verkäufern aus Fleisch und Blut bislang besonderes Fingerspitzengefühl abgefordert hatte. Michael Post: „Der Kunde hat es selber in der Hand welche Informationen er in dem System abruft.“ Die interaktive DS-Technik reagiert entsprechend und bietet weiterführende Daten an, welche der Auswahl entsprechen, die der Kunde zuvor getroffen hat. Die aktive Selbst-Einbindung des Interessenten in den Entscheidungsprozess, der letztlich zu einer Kaufentscheidung führen kann, bestätige – so Post – die Kompetenz des Kunden und münde in einer stärkeren Bindung an das gewählte Produkt.
Nach den bisherigen Beobachtungen von Michael Post und Verkaufsleiter Torsten Ahlfänger entscheidet dabei vor allem die redaktionelle Zusammenstellung der Inhalte über den Erfolg der interaktiven Digital Signage-Angebote. Die Technik erlaubt es beliebige Medientypen gleichzeitig in verschiedenen Bereichen des Monitors abzuspielen: Ob Imagefilm, Fotostrecke, Interview, Handbuch oder technische Daten; interaktives Digtal Signage verwandelt die Touchscreen-Monitore in der Hamburger SEAT Niederlassung in ein buntes Multimedia-Spektakel. Um so wichtiger sei es, dass die angebotenen Inhalte in jeder Sekunde professionell und entsprechend dem allgemeinen Erscheinungsbild der Marke SEAT (CI/CD) abgebildet werden. Als nur bedingt erfolgreich habe es sich zudem herausgestellt, wenn die Touchscreen-Monitore auf den ersten Blick dieselben Informationen abbilden, wie sie der Kunde von den Autohaus üblichen Plastikaufstellern kennt. „Wir haben gelernt, den interaktiven Angeboten einen Einladungs-Charakter zu geben. Vor allem ältere Kunden, die in ihrem Alltag nur selten Kontakt mit digitalen Informationssystemen haben, sollten durch das System persönlich angesprochen werden, die Möglichkeit zur Interaktion mit der DS-Technik zu nutzen“, sagt Thorsten Ahlfänger. Entsprechende Modifikationen werden derzeit mit Kommunikationsfachleuten der Firma Raum + Schall im pfälzischen Kirrweiler erarbeitet.
Dass den interaktiven DS-Angeboten der SEAT Niederlassung Erfolg beschieden ist, bestätigt unter anderem die Ankündigung von SEAT Deutschland Chef Holger Böhme: Bei der Eröffnung des zweiten Stützpunktes der Volkswagen-Tochter am Standort Stuttgart Mitte Juli erklärte Böhme, dass Schritt für Schritt sämtliche SEAT Autohäuser in Deutschland mit der neuen Technik ausgestattet werden könnten: Da die interaktiven DS-Systeme in den Niederlassungen dann sämtlich mit der Unternehmenszentrale in Weiterstadt verbunden sein werden genügt ein Mausklick, um alle Informationspunkte mit aktuellen Daten zu versorgen. Das spart dem Unternehmen Zeit und Geld, ist Michael Post überzeugt und auch Torsten Ahlfänger ist gespannt auf die künftige Entwicklung der interaktiven DS-Angebote im Hause SEAT; auch an dieser Stelle unterstreiche das Unternehmen seinen gelungenen Imagewandel als junge, technologiebetonte Marke unter dem Dach des Volkswagen-Konzerns.
Zweite SEAT Niederlassung in Stuttgart eröffnet: Wachstum von 20 Prozent im laufenden Jahr
Der zweite Standort der Stuttgarter Niederlassung bietet ab sofort Neufahrzeuge des Automobilherstellers aus Spanien an. SEAT, eine Tochtergesellschaft des Volkswagen Konzerns, biete modernste Technologien sowie eine außerordentliche Präzision und Qualität der Produkte. Zugleich zeichnen sich die Modelle durch hohe Funktionalität und ein besonders günstiges Verhältnis von Preis und Wert aus. Damit mache SEAT innovative Technologien allgemein verfügbar, heißt es in einer Selbstdarstellung des Unternehmens. Dass diese Botschaft beim Kunden ankommt belege ein Bekanntheitsplus, das seit dem vergangenen Jahr von 23 auf 37 Prozent gestiegen sei, so SEAT Deutschland Geschäftsführer Holger Böhme bei der Eröffnung des zweiten Stützpunktes der Stuttgarter Niederlassung.
Dass der Imagegewinn auch in den Verkaufszahlen der SEAT Deutschland GmbH abzulesen sei, betonte Böhme vor den rund 400 Gästen in den neuen Geschäftsräumen im Stuttgarter Stadtteil Hedelfingen: Während der Gesamtmarkt für Automobile in Deutschland 2011 um rund zehn Prozent gewachsen sei, habe die Marke SEAT im laufenden Jahr um rund 20 Prozent zugelegt.
Mit dem neuen Standort leistet die Stuttgarter Niederlassung auch einen Beitrag zu einem neuen Konzept in der Kundeninformation. An die Stelle der üblichen Werbebroschüren und Plastik-Aufsteller laden großflächige Touchscreen-Monitore und Informations-Stelen die Interessenten dazu ein, die SEAT Welt nach eigenen Wünschen zu entdecken. Erik Händler: „Das System fasst jede denkbare Information die zu unseren Fahrzeugen vorliegt interaktiv unter einer einzigen Oberfläche zusammen.“
Die Informationspunkte zeigen Werbefilme, Fotostrecken, technische Daten und Ausstattungspakete. „Interaktive Digital Signage-Angebote binden den Kunden aktiv in den Informations- und Entscheidungsprozess des Autokaufes ein“, erklärt Markus Lienhart. Der 37-Jährige ist Creative Director von Raum + Schall. Das Unternehmen aus dem pfälzischen Kirrweiler ist verantwortlich für das Sales-Event-Konzept, das die SEAT Niederlassung zunächst erfolgreich in ihrem Hamburger Future Store getestet hatte und das nun – so Erik Händler – auch auf die anderen Standorte der Niederlassungen übertragen werden könnte.
SEAT Deutschland Niederlassung GmbH plant digitale Zukunft in Stuttgart
Den Erfolg des Präsentations-Konzeptes, das die SEAT Deutschland Niederlassung GmbH erstmals in ihrem Hamburger Future Store erprobt hat, plant das Unternehmen nun nach Stuttgart zu exportieren. Auch in der baden-württembergischen Landeshauptstadt setzt SEAT auf digitale Informationssysteme die den Interessenten Fahrzeugdaten, Fotos, Werbefilme und technische Daten über großformatige Touchscreen-Monitore zur Verfügung stellen. Verantwortlich für Planung und Ausführung von interaktiven Digital Signage-Lösungen (DS) und Präsentationstechnik in der neu gestalteten Stuttgarter SEAT Niederlassung ist Raum + Schall. Neben dem Hamburger Future Store hatte das Unternehmen aus dem pfälzischen Kirrweiler auch die technische Ausstattung und DS-Lösungen in den Deutschlandzentralen von SEAT und ŠKODA in Weiterstadt realisiert.
nic duysens baut auf Klang-Akzente von Raum plus Schall
Für den guten Ton auf den Präsentationsflächen des international renommierten B2B-Ausstattungshauses nic duysens in Wiehl bei Köln sorgt Raum plus Schall (RpS). Das Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen aus dem pfälzischen Kirrweiler gehört zu den führenden Anbietern von professionellen Licht- und Ton-Installationen in der Verkaufsförderung. Bei dem Entwurf eines Klang-Konzeptes für den rund 2000 qm großen Showroom von nic duysens hatte sich RpS-Chefplaner Markus Lienhart für den Einsatz von ZonePlayern der Firma Sonos entschieden.
„ZonePlayer bieten die Möglichkeit unterschiedliche Musik in unterschiedlichen Lautstärken an unterschiedlichen Orten zu arrangieren“, sagt Lienhart. Das System besteht aus einer beliebigen Zahl von Lautsprecher-Satelliten, die ihre jeweilige Umgebung mit unabhängigen Klang-Eindrücken versorgen. Interessant dabei sei nicht nur die professionelle Wiedergabequalität des einzelnen ZonePlayers sondern auch die Möglichkeit einer kabellosen Brücken-Installation, bei der sich jeder Lautsprecher automatisch mit seinem Nachbarn verbindet. In der Folge entstehe eine Kette aus voneinander unabhängigen Musik-Inseln, die über einen gemeinsamen Ursprung verfügen. Die Steuerung jedes einzelnen Elementes dieser „Inselkette“ erfolgt über eine zentrale Fernbedienung, die der Hersteller für die Benutzung auf modernen Touchsceen-Mobiltelefonen optimiert hat.
Die Vorteile des Systems liegen, so Markus Lienhart, auf der Hand. Die Fernbedienung regelt nicht nur die Lautstärke und Musikrichtung mit der jeder einzelne ZonePlayer seine Umgebung versorgt. Auch die Zahl der Musikquellen sei – Dank eines kabellosen Internetanschlusses aller Satelliten – nahezu unbegrenzt. Hinzu kommt, dass die ZonePlayer beliebig umgestellt und neu angeordnet werden können.
„Für nic duysens haben wir mit dem ZonePlayer eine optimale Lösung gefunden“, ist Lienhart überzeugt. In seinem Showroom präsentiert das Ausstellungshaus wechselnde Szenarien, die den Betreibern von Hotels, Clubs und anderen Erlebnis-Einrichtungen Eindrücke von der Gestaltungsvielfalt mit professionellen Ausstattungsgegenständen vermitteln. Nun gibt es, so Markus Lienhart mit einem Augenzwinkern, bei nic duysens den passenden Ton zum Bild.
Pfälzer Ton-Architekten setzen auf Zoneplayer von Sonos
„Das Gehör hat großen Einfluss auf unser Wohlbefinden“, sagt Markus Lienhart. Der 37-Jährige ist Creative Director von „Raum plus Schall“. Das Unternehmen im pfälzischen Kirrweiler gilt als ein führender Anbieter von Licht- und Ton-Installationen auf Verkaufsflächen und in Freizeitanlagen. Mit speziell berechneter Lautsprecher-Architektur sorgen die Mitarbeiter des Unternehmens dafür, dass die Besucher auf großen Verkaufs- und Erlebnisflächen, an unterschiedlichen Stellen desselben Raumes, mit verschiedenen Musikrichtungen unterhalten werden, ohne dass es zu störenden Überlagerungen kommt. „Wir haben lange nach einer Lösung gesucht, die privaten Haushalten einen vergleichbaren Klang-Komfort bietet“, sagt Lienhart. Überzeugt hatte den Fachmann schließlich der kabellose Zoneplayer von Sonos.
Das System besteht aus selbstständigen Klang-Einheiten, die über ein zentrales Eingabegerät gesteuert werden und – voneinander unabhängig – Musik verschiedener Stilrichtungen widergeben können. Markus Lienhart: „Mit dem Sonos-System ist es möglich, in jedem Zimmer Musik verschiedener Stilrichtungen in professioneller Wiedergabequalität zu genießen.“ Dabei gibt das System nicht nur die Musikdateien aus dem eigenen Computer wieder sondern ist auch an Musik-Datenbanken und Radiostationen im Internet angeschlossen. Die Steuerung von Lautstärke, Musikauswahl und Raumaufteilung erfolgt über eine spezielle Fernbedienung, ist aber auch mit Mobiltelefonen möglich, die über eine berührungsempfindliche Oberfläche verfügen.